Ein sportliches Hammerwochenende beim PSV
- Freitag Inliner- Nutella Cup am Kottmar mit 16 PSV Startern
- Samstag Fußball und Schwimmen
- Sonntag 13. Hochwaldberg- Pokal
Der Inliner Wettkampf am Kottmar ist fest in unserem Wettkampfkalender verankert. Es ist schon ein wenig Tradition, an den Kottmar zu reisen, an die Wiege meines skisportlichen Wirkens. Erfreulicherweise waren wir in diesem Jahr auch noch ein paar Rennläufer mehr, die sich auf den Weg nach Walddorf machten, als im letzten Jahr. Denn es können einige PSV Rennläufer sehr gut mit dem Trainingsmittel Inliner umgehen. Obwohl Inlinertraining keinen Trainingsschwerpunkt in unserem Jahrestraining darstellt, ist es doch eine willkommene Abwechslung. Aber Inlinern ist eben keine Wintertechnik. Sie ist nur ähnlich. Zu viel Inlinertraining bringt zu viele Technikfehler, die man dann in unseren kurzen Wintern nicht mehr beheben kann. Aber es ist eine Ganzkörperbewegung mit Stöcken in der Hand und einem herrlichen Fahrgefühl. Am Kottmar ist das zwar immer etwas heikel, da die Strecke für solch ein Rennen eigentlich viel zu schmal ist. Aber wir haben leider gar keine Alternativen. Und da der Wettergott uns sehr gut gesonnen war und den Regen an uns vorbei ziehen ließ und dafür Sonne schickte, war die Strecke zum größten Teil trocken und somit nicht zu glatt. Für die Kinder ist das nicht das Problem, da die Geschwindigkeiten bei ihnen nicht so hoch sind. Aber bei den Jugendlichen wird dann schon richtig Feuer gemacht.
Ganz kleine Anfängeraltersklassen haben wir nicht mitgenommen, da die Streckenlängen für die Kleinsten viel zu lang sind. Da die Kinder ja nicht in ihren Original Altersklassen starten, sondern alle eine Altersklasse höher. Aus welchem unerklärlichen Grund auch immer. Sinn macht das auf jeden Fall keinen. Nur, dass dann eben Achtjährige schon 3.4 km Laufen müssen und das ist viel zu lang.
Ein Kuriosum gab es in diesem Jahr allerdings dann doch auf dem Kottmar. Im letzten Jahr wurde Tobias bei diesem Rennen disqualifiziert, da er angeblich bei der Rundenwende zu zeitig gedreht haben sollte. Allerdings war das alles sehr fragwürdig, denn Tobias hatte uns genau gezeigt, wo er langgelaufen ist und das war fehlerfrei. In diesem Jahr hatte der Veranstalter (Jury) festgelegt, dass nicht die Originalwende gefahren wird, sondern der Abschneider vorher. Also die sogenannte Tobiasschleife. Und Tobias machte auch in diesem Jahr ein super Rennen. Er belegte den 3. Platz und zeigte damit, dass er als Winterregionalmeister auch im Sommer zur Regionalspitze gehört. Ebenfalls ein gutes Rennen gelang Anna Baier mit ihrem 5. Platz, gefolgt von Elisabeth Münchow auf Platz sieben. Bei den Jungen in der AK (original 11/12) hatten wir drei Teilnehmer über 5,1 km. Hier siegte Kalle Gnauk auf der langen Strecke gemeinsam mit einem Rennläufer vom OBV Ringenhain. Dritter wurde nach einem starken Rennen Jacob Kunze. Auf Platz elf in dem größten Starterfeld von 18 Teilnehmern rangierte sich dann Jonathan Slansky ein, der zum ersten Mal dabei war. Zum ersten Mal dabei war auch Maria Randig, mit einem sturzfreien Rennen und guten Anschlussleistungen auf Platz neun. Nepomuk, der zwei Tage vorher beim Probetraining gestürzt war und sich dabei ein paar Miniblässuren zugezogen hatte, wollte wegen Lustlosigkeit erst gar nicht starten. Am Ende gewinnt er mit großem Vorsprung das Rennen in seiner Altersklasse. Leider gelang das unserer Annika nicht. Sie mühte sich zwar redlich als jüngste Läuferin in ihrem Feld, aber konnte am Ende doch nur Siebente werden. Auch für diese AK ist die Strecke mit knapp 7 km viel zu lang.
In der Junioren-Männeraltersklasse war es nur ein Rennen des PSV Zittau, da kein Verein mehr Langläufer in diesen Erwachsenen Altersklassen hat. Der Streckenrekordhalter Franz Heinrich gewann nun bereits zum 12. Mal in Folge dieses Rennen deutlich. Den 2. Platz erkämpfte sich Anton Völkel knapp mit sechs Sekunden Vorsprung vor Lucas Kunze. Ein spannendes Rennen lieferten sich auch unsere beider Damen. Am Ende konnte sich Levana Pihan vor Anna Seemann durchsetzen und diese AK mit der zweitschnellsten Damentageszeit gewinnen. Denn schnellste Frau des Tages war Sylva Hohlfeld aus Sohland. Den 2. Platz in ihrer Altersklasse belegte unser Multitalent Christiane Slansky. Und am Ende der Siegerehrung standen dann noch einmal zwei Frauen vom PSV auf dem Podium. Susann Baier erkämpfte sich den 2. Platz hinter der Tagesschnellsten. Und Dritte in dieser AK wurde Antje Münchow, die zum Ende des Rennens noch einmal richtig explodierte.
Das war doch ein ganz versöhnlicher Inliner- Roller- Abend. Und die Nutella Ausbeute war wieder beträchtlich. In diesem Jahr fahren wir mit 7125g Nutella nach Hause. Das sind 2,5 kg mehr als 2025. Das können wir dann wieder in unseren Trainingslagern genießen. Glückwunsch an alle unsere Rennläufer. Und Danke an den Kottmar. Es waren zwar keine 1000g Gläser mehr für den Sieger im Angebot. Aber ich fand es sehr gut, dass jeder Läufer zumindest ein kleines Gläschen (25g) als Teilnehmerpreis bekommen hat.
Für die ganz Sportlichen ging es dann am Samstag gleich weiter mit Wettkämpfen. Nepomuk Reichl, Katharina und Philipp Thomas starteten bei den Kreis Kinder- und Jugendspielen im Schwimmen in Görlitz. Katharina konnte auf den unterschiedlichsten Strecken insgesamt fünf Medaillen gewinnen. Sie hatte einen kompletten Medaillensatz voll. Philipp gewann vier Medaillen mit zweimal Silber und zweimal Bronze und Nepomuk holte vierte und fünfte Plätze. Franz Heinrich spielte Fußball in Dresden, Hannes Ludwig spielte in Olbersdorf und Moritz Große hatte sein Spiel in Großschönau.
Viel Zeit für Erholung blieb nicht. Denn am Sonntag gegen 11:00 Uhr hieß es dann schon wieder, Start zum 13. Hochwald- Bergpokal. Dabei starten wir in Oybin im Kurpark und laufen auf verschieden langen Strecken Richtung Hochwaldgipfel. Ziel ist auf dem Plateau neben dem Gipfelkreuz.
Knapp 50 Starter erreichten ihr Ziel. Mit herrlichem Laufwetter und klarer Weitsicht wurden die Anstrengungen auf den Hochwald belohnt. Es ist schon ein Lauf, der besondere Steherqualitäten abverlangt. Die 4500m vom Fuße des Oybin bis hinauf, über Vetters Müh, vorbei am Eismann, zum Gipfelkreuz haben es in sich. Und dennoch sind immer wieder Läufer dabei, die Bestmarken zu verschieben. Und es kam, wie es kommen musste. Auch die beiden Rekorde bis auf den Gipfel kamen ins Wanken. Bei den Damen gewann mit der schnellsten Zeit und damit neuem Streckenrekord Marie Körner (Jesus liebt Dich). Sie verpasste leider den Zieleinlauf und zog noch eine kleine Zusatzrunde bis zum Gipfel. Schade, sonst wären sogar noch ein paar Sekunden mehr drin gewesen. Sie löste damit unsere beiden Damen Antje Münchow und Magdalena Thomas ab.
Bei den Männern wurde der Streckenrekord von Matthias Aust gehalten. Doch hatte unser Jugendläufer Philipp Kunze etwas dagegen. Er verwies alle Männer hinter sich und setzte eine neue Bestmarke mit 21:23 min. Glückwunsch an die ganz schnellen Läufer und die Gipfelsieger, die da waren: Ines Slansky, Zdenek Bufka (AC Ceska Lipa), Holm Kunze, Magdalena Thomas, Thomas Richter, Christiane Slansky, Lucas Kunze, Moritz Große und Annika Bensch.
Glückwunsch auch an den ältesten Stammteilnehmer Roland Altmann (BSV).
Bei den Kindern war das Zwischenziel am „Eismann“. Der bisherige Rekord, gehalten von Jeremy Hänel, wurde in diesem Jahr von Jacob Kunze unterboten. Damit gingen vier Siege und zwei Streckenrekorde an die „Kunze- Männer“. Einen weiteren Sieg am Eismann feierte Nelli Kolleck.
Auch bei den Allerjüngsten bis zum Ziel von Vetter‘s Müh gab es spannende und ganz knappe Rennentscheidungen. Hier hießen die Sieger: Bruno Altmann, Kurt Krause, Charlotte Slansky, Tobias Vogt und Elisabeth Münchow. Justus Michel wurde als jüngster Teilnehmer (4) bei seinem ersten Wettkampf im Leben Zweiter. Herzlichen Glückwunsch auch an alle Kinderteilnehmer dieses Rennens.
Eine besondere Ehrung beim Oybiner Berglauf ist immer die Familienwertung. In diesem Jahr gewinnt Familie Robansky (Robel+Slansky), vor Familie Kunze, vor Familie Richter/Heinrich und Familie Helle/Rothe. Es ist immer ein ganz besonderer Moment, wenn die großen Familienmedaillen vergeben werden. In diesem Jahr müssen wir allerdings noch ein paar Tage darauf warten, da diese nach einer kleinen Havarie noch im Brennofen liegen.
Wir sagen wieder allen Helfern, Betreuern, Kampfrichter und dem Hochwaldwirt Danke für die liebe Unterstützung.
kleine Anmerkung: (alle genannten Namen ohne Vereinsbezeichnung sind Sportler vom PSV Zittau)
Sport Frei V. Heinrich Juni 2026
Ergebnisse Kottmar, Bilder Kottmar, Ergebnisse Bergpokal, Familienwertung Bergpokal, Bilder Bergpokal